26.07.2020: Unser 333. Mitglied im Verein

Mit Maren Fiehn (Lokstedt) begrüßt unser Verein sein 333. Mitglied. "Mein Mann und ich leben seit 27 Jahren in Hamburg Lokstedt - zunächst nahe des Wasserturms in der Süderfeldstraße. Beim Spaziergang im Gehege habe ich immer vorgeschwärmt - so viel Grün und das mitten in Hamburg“, sagt Maren Fiehn, die im Juni 2020 das 333. Mitglied von Pro Niendorfer Gehege wurde. "Da das Niendorfer Gehege in seiner Vielseitigkeit wesentlich zu unserem Wohlfühlen beiträgt, haben wir uns entschlossen, dem Verein Pro Niendorfer Gehege beizutreten“, erzählt sie bei einem gemeinsamen Spaziergang mit unserer Vorsitzenden Susanne Egbers. "Jetzt wohnen wir seit Jahren fußläufig zum Gehege und sind mit unserem Hund täglich im Wald unterwegs. Ich geniesse die Natur. Sie ist ein Ausgleich zum Trubel in der Stadt und natürlich tut die Bewegung gut. Wir freuen uns auch über das Frischbier bei Corell, den Weihnachtsbaum (der wird jedes Jahr mit dem Bollerwagen geholt) und die Wildsalami von der Försterei und sind gespannt, welche Angebote uns in der Mutzenbecher Villa erwarten werden“, freut sie sich.

Wir freuen uns, dass unsere Mitgliederzahl weiterhin stetig steigt. Jedes zusätzliche Mitglied erhöht die Wirksamkeit unseres Einsatzes, wenn wir für die Interessen des Niendorfer Geheges und seiner umliegenden Feldmarken einstehen. Deshalb gilt: Wenn Sie noch nicht Mitglied sind, finden Sie hier unsere Beitrittserklärung [Beitrittserklärung.pdf, 141 KB].

 


November 2020

Bis Mitte November dauert die Brunft des Damwilds an. Im Wildgehege ist es gut zu beobachten und überdies ganzjährig einer der Anziehungspunkte für Familien.

 

An dieser Stelle möchten wir Sie mit monatlich wechselnden Bildern auf die Vielfalt des Niendorfer Geheges aufmerksam machen. Jeden Monat finden Sie hier eine kleine Geschichte und einige Fotos, die unserem Jahreskalender entnommen wurden.

Wie haben uns im Vorstand beraten und entschieden, dass wir vom Verein bis auf Weiteres keine Veranstaltungen - auch nicht im Freien - durchführen werden. Angesichts der weiterhin bestehenden Pandemie-Situation möchten wir keine vermeidbaren Anlässe für eventuelle Ansteckungen verursachen. Auch unsere Veranstaltungen im Freien sind in der Regel so gut besucht, dass wir uns nicht in der Lage sehen, gebotene Abstände bei gleichzeitiger ungestörter und interessierter Teilnahme garantieren zu können.

Wenn Sie im Gehege spazieren gehen, achten Sie bitte im eigenen Interesse darauf, den vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Mindestabstand zu anderen Spaziergängern von 1,5 bis 2m einzuhalten. Wir wollen alle möglichst gesund bleiben! Alles Gute für Sie und Ihre Familien.

Das Fotojahr geht zu Ende. Freuen Sie sich auf Schnee im Dezember ... und einen neuen Fotokalender für 2021!

Foto: Lavinia und Sven Buchwald, Hamburg


Juli 2020: Regenrückhaltebecken in der Eidelstedter Feldmark fertig

Seit Anfang 2016 wurde inmitten der Eidelstedter Feldmark, unweit der Straße Beentkamp, ein neues Regenrückhaltebecken gebaut. Erforderlich wurde dies im Zuge des A7-Ausbaus, um bei Starkregenereignissen das anfallende Regenwasser auffangen und reinigen zu können. Wir berichteten bereits mehrfach darüber, dass Vertreter unseres Vereins schon seit Baubeginn in Kontakt mit der Via Solutions Nord, die das Rückhaltebecken als Teil der Autobahnerweiterung baute, standen, um die durch die Bauarbeiten entstehenden Beeinträchtigungen für das Niendorfer Gehege und seine Besucher so gering wie möglich zu halten.

Seit einigen Wochen ist das Rückhaltebecken nun endlich, nach mehrfacher Verzögerung, fertig geworden. Das Niendorfer Wochenblatt berichtete darüber (Ausgabe vom 13. Mai 2020, "Wieder Ruhe in der Feldmark").

Was konnten wir erreichen?

In zahlreichen Gesprächen mit den am Bau Beteiligten, allen voran Herrn Merl, der zunächst als Kommunikationsbeauftragter der Via Solutions Nord und später als Baustellenkoordinator der FHH unsere Bedenken ernst nahm, konnten wir vielfältige Anregungen zur Gestaltung der bestehenden Planung geben. So wurden gemeinsam in Telefonaten und Vor-Ort-Terminen auf der Baustelle gute Lösungen für die Eidelstedter Feldmark gefunden.

Im Rahmen unserer Bemühungen galt es zu erreichen, dass die Planung für ein technisches Bauwerk mit den dafür geltenden Anforderungen, denn allein darum handelt es sich bei dem Rückhaltebecken, so angepasst wird, dass es sich seiner Umgebung möglichst landschaftsverträglich anpasst.

Neben weiteren Punkten sind dies die drei wichtigsten:

  • Bau eines landschaftsverträglichen und regionaltypischen Zaun mit Eichenpfählen und Maschendraht in Höhe von 120 cm anstelle eines ca. 2 m  hohen Stabgitterzauns aus Metall, wie er in der Planung vorgesehen war. Der Zaun fügt sich optisch gut in das Landschaftsschutzgebiet ein und schützt Menschen und Tiere gegen versehentliche Stürze in das Rückhaltebecken.
  • Verlegung der Zufahrt an den Beentkamp, damit weniger Verkehr in der Feldmark und vor allem Schonung des Wanderwegs
  • Verwendung einer „Regiosaatgutmischung Feldraine und Säume" (10% Gräser / 90% Kräuter & Leguminosen) bei der Wiederherstellung der Flächen rund um das Rückhaltebecken. Hiermit wird erreicht, dass die Pflanzen, die sich am Rückhaltebecken ansiedeln, bestmögliche Voraussetzungen für die in der Feldmark lebenden Insekten bieten.

Ohne unseren Verein, besonders ohne das beharrliche Engagement unserer beiden Ehrenmitglieder Lucian Neitzel und Hans-Joachim Jürs, stünde dort, mitten in der Eidelstedter Feldmark, heute ein Rückhaltebecken mit 2m hohem Stahlgitterzaun. Der Wanderweg würde regelmäßig von Fahrzeugen benutzt werden, die die Wartung des Rückhaltebeckens sicherstellen.

Der wegen seiner Tiefe besonders kritisierte Graben, der den Brookgraben mit der Kollau verbindet und bei Starkregen eine zusätzliche Entlastung für das Rückhaltebecken darstellt, wird in Corona-Zeiten bei gutem Wetter schon von vielen Familien zum Sonnen und Planschen genutzt.

 

 


18.02.2020: Rettungswache im Landschaftsschutzgebiet

Am 18. Februar 2020 fand in der Julius-Leber-Schule die "Öffentliche Plandiskussion zum Bebauungsplan-Entwurf "Schnelsen 96" für den geplanten Neubau einer Feuer- und Rettungswache am Schleswiger Damm statt.

Unser Verein war bei dieser Bürgeranhörung mit mehreren Vertretern vor Ort. Zum Hintergrund: Die geplante Feuer- und Rettungswache der Berufsfeuerwehr Hamburg soll an dieser Stelle am Rande der Schnelser Feldmark - in heutigem Landschaftsschutzgebiet - entstehen. Als Verein haben wir uns nicht nur den Schutz des Niendorfer Geheges, sondern auch der umliegenden Feldmarken auf die Fahne bzw. in unsere Satzung geschrieben.

Deshalb waren wir auch schon vor dem Beginn des öffentlichen Anhörungsverfahrens zum Bebauungsplan in Kontakten mit Bezirks- und Bürgerschaftsabgeordneten und dem Bezirksamtsleiter, als wir von dem Vorhaben erfuhren (vgl. Bericht im Niendorfer Wochenblatt vom 24.04.2019).

Natürlich sehen wir es nicht gern, wenn bestehender Landschaftsschutz aufgehoben wird. Angesichts der am 18.02.2020 vorgestellten Planung sind wir aber überzeugt, dass der geplante Ausgleich, mit dem zwei wertvolle Flächen qualitativ aufgewertet und dauerhaft gesichert werden, geeignet ist, diesen Eingriff adäquat auszugleichen. Außerdem soll ja noch ein zusätzlicher ortsnaher Ausgleich für die verlorengehende Waldfläche von 0,4 ha erfolgen. Wir müssen anerkennen, dass bei der Standortwahl gewichtige Belange der öffentlichen Daseinsvorsorge zu berücksichtigen waren und sind. Die geplante explizite Ausweisung als Fläche für den Gemeinbedarf mit der Zweckbestimmung als Feuer- und Rettungswache vermindert aus unserer Sicht auch die Gefahr, dass hier schleichend und leichtfertig bestehender Landschaftsschutz auf den angrenzenden Flächen aufgeweicht werden kann. 

Wir werden das Verfahren weiterhin interessiert und kritisch begleiten.

Weitere Informationen zum Bebauungsplanverfahren finden Sie hier.


 

16.08.2019: Mit Niels Annen durch das Niendorfer Gehege

Am 16. August 2019 hatte der Eimsbütteler SPD-Bundestagsabgeordnete und Staatsminister im Auswärtigen Amt Niels Annen anlässlich seiner Sommertour zu einem Rundgang durch das Niendorfer Gehege eingeladen. Mit dabei waren neben interessierten Niendorferinnen und Niendorfern einige Mitglieder unseres Vereinsvorstands und der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete und langjährige Gehegekenner Marc Schemmel. Nicht fehlen bei einem Gehege-Rundgang durfte natürlich unser Revierförster Sven Wurster, der die Gruppe etwa zwei Stunden durch den Wald führte und hierbei viele Informationen über den Zustand des Waldes und seine Forstarbeit gab.

Unter anderem führte uns die Runde durch das Niendorfer Gehege zur Aussichtsplattform Berenberg-Gossler, wo die Gruppe den wunderbaren Blickauf die heute als Hundeauslaufwiese genutzte Parkanlage des Barons Berenberg-Gossler genoss. Förster Sven Wurster erläuterte, warum das Totholz im Wald so wichtig ist und welche Problemlagen die Klimaveränderungen für das Gehege und andere Wälder mit sich bringen. Interessiert waren die Teilnehmenden auch daran, welche Schlüsse die Forstwirtschaft in Deutschland aus der aktuellen Problemlage zieht und welche Baumbestände gefährdet und welche Baumarten zukünftig stärker in den Fokus der Förster rücken, weil sie mit Trockenheit und Stürmen besser zurecht kommen.

Am Damwildgehege, dass vor etwa zwei Jahren, auch mit finanzieller Unterstützung des Vereins Pro Niendorfer Gehege, eine Aussichtsplattform bekam, die rege genutzt wird, versammelten sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Gruppenfoto, bevor uns der Weg zum Spielplatz am Bondenwald durch die im letzten Jahr mit Hilfe des NABU als Insektenschutzwiese in das NABU-Projekt "Aurora" eingebrachte extensiv gemähte Wiese führte.

Hinter dem Spielplatz zeigte uns der Förster, wie an einer Buche die Trockenschäden sichtbar werden: Massive Fruchtbildung (Bucheckern), die den Erhalt der Baumart sichern sollen und sehr kleine, gedrehte Blätter, wie man sie sonst von Buchen nicht kennen, zeigen, dass diese Buche, wie leider einige Bäume bei uns im Gehege und anderen Wäldern, unter der aktuellen Witterung und den Folgen des Dürresommers 2018 leiden.

Fotos: Marc Schemmel


 

11.07.2018: Schwerpunktthema 2018 - Artenvielfalt fördern!

"Nachhaltiger Insektenschutz" titelte das Niendorfer Wochenblatt am 11. Juli 2018 und informierte über unsere Aktivitäten im Niendorfer Gehege zur Unterstützung des NABU-Projekts "Aurora".

Den Artikel und Tipps, wie Sie in Ihrem eigenen Umfeld für nachhaltigen Insektenschutz sorgen können, finden Sie in unserem Pressearchiv.

 

 

 


 

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